Unabhängige Komission bewertet Vorkommnisse am Léman-Derby
Das letzte "Derby du Lac" kann noch nicht ad acta gelegt werden. Die Geschehnisse rund um das Spiel zwischen dem FC Lausanne-Sport und dem Servette FC beschäftigen mittlerweile die Swiss Football League.
Grund sind die abgelehnten Rückerstattungen von Tickets für den Gäsesektor. Der FC Lausanne-Sport weigert sich, die schlussendlich ungenutzten Eintrittstickets zu erstatten.Die Waadtländer verweisen darauf, dass man zumindest den zweiten Durchgang innerhalb des Stade de la Tuilières hätte ansehen können. Diese Aussage wird von zahlreichen Augenzeugen als falsch beschrieben. Von deren Seite heisst es, dass der Sicherheitsdienst die Eingangstüren verriegelt habe.
Aufgrund der ablehndenen Haltung des LS-Ticketingdienstes, fluteten die Servette-Fans die Mailpostfächer des eigenen Klubs. Dieser reagiert nun. In einem Schreiben an betroffene Fans wird darauf verwiesen, dass dem SFC in Bezug auf Rückerstattungen die Hände gebunden seien. Man sei nicht der Veranstalter und könne kein Geld ausschütten Um seine Fans dennoch zu unterstützen habe man nun eine unabängige Untersuchung der Vorfälle beantragt. Diese soll von der SFL durchgeführt werden. Sollte Lausanne-Sport unter dem Druck der Liga einbrechen, entsteht ein Schaden im mehrstelligen Tausenderbereich. Rund 600 Gästefans sollen vor Ort blockiert worden sein. Es lohnt sich also, eine Mail an die Geschäftsstelle des Rivalen zu senden, wenn man den 1:0-Sieg von ausserhalb des Stadions miterleben musste.
Mehr zu den chaotischen Zuständen am letzten Léman-Derby findet ihr hier.
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