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Letztes Léman-Derby ist noch nicht abgeschlossen

12.04.2026 00:10:30 | Peter

Bussen für Servette und den FC Lausanne-Sport

 

Der letzte Auftritt der Grenats im Stade de la Tuilière bleibt nicht in guter Erinnerung (wir berichteten). Über Wochen hinweg war man mit Auflagen und Diskussionen zu den Ausschreitungen konfrontiert.

Von behördlicher Seite ist das Kapitel vorerst abgeschlossen. Nun meldet sich aber auch die Disziplinarkommission der Swiss Football League. Diese untersuchte die Geschehnisse im Stadion. Die Liga büsst beide Vereine für das Fehlverhalten ihrer Fans. Lausanne-Sport muss als Veranstalter CHF 9'500.- Strafe zahlen. Diese sind primär für das Abbrennen von pyrotechnischem Material verhängt worden. Der SFC kommt nicht so ungeschoren davon. Zwei Rauchtöpfe, zwanzig Böller und einhundert Pyrofackeln will die Disziplinarkommission bei ihren Ermittlungen gezählt haben. Weil auch Rauchbomben in Richtung von Sicherheitsmitarbeitern und in den Innenraum des Stadions geworfen wurden, fällt die Busse deutlich höher aus. Auf die Genfer wartet eine Rechnung von CHF 49'300.-. Diese wurde jedoch noch von der SFL reduziert, weil das Fehlverhalten der Security als "eskalierend" eingestuft wurde. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatten wahllos und ohne Notsituation Reizstoff in den Gästesektor gesprüht. Dies führte wiederum zu den Würfen des pyrotechnischen Materials. Die Firma, welche die beiden Personen eingestellt hatte, bestätigte das falsche Vorgehen ihres Personals. Schlussendlich büsst die Liga den Servette FC mit CHF 31'300.-.

Noch nicht abgeschlossen sind die polizeilichen Ermittlungen. Es wird noch immer nach der Person gefahndet, welche für die Zugausfälle in der Westschweiz verantwortlich gewesen war. Egal wie es hier weiter geht. Der Tag geht nicht als rühmliches Kapitel in die Vereinsgeschichte ein.