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Ein gutes Investment?

11.04.2026 00:05:04 | Peter

Wann zieht Servette die Kadile-Option?

 

Ohne Vorschusslorbeeren wechselte Junior Kadile diesen Winter nach Genf. Wie sich in der Zwischenzeit herausgestellt hat, ist den Servette-Verantwortlichen eine Top-Verpflichtung gelungen.

Wer in sieben Einsätzen fünf Tore erzielt und vier Assists verbucht, der hat den Fans bewiesen, dass er das Niveau für die Super League hat. Junior Kadile gilt als Servettes Shootingstar der Rückrunde. Der Klub hat es mittlerweile selbst in der Hand, dass der Offensivakteur auch in der kommenden Spielzeit den Flügel des Stade de Genèves beackert. Der Leihvertrag des 23-jährigen enthält eine Kaufoption. Bereits vor ein paar Wochen deutete Kadile an, dass ihn ein Verbleib in der Calvin-Stadt reizen würden (wir berichteten). Während die dortigen Worte schon fast nach einer Vollzugsmeldung geklungen haben, ist die Personalie noch immer offen. Die Verantwortlichen beachten weiterhin, wie sich der Spieler entwickelt.

Was mittlerweile klar sein soll ist die Ablösesumme, welche der SFC an Almere City überweisen müsste. Rund eine Million Franken soll der  Preis betragen, den die Niederländer mit den Grenats vereinbart haben. Sind diese Informationen der Tribune de Genève korrekt, so ist der sportlichen Leitung ein veritabler Coup gelungen. Denn auch wenn Kadile kein Schnäppchen wäre, würde man den Franzosen deutlich günstiger bekommen, als dass es eine Klausel in seinem jetzigen Arbeitspapier vorsieht. Die festgeschriebene Ablösesumme wird bei 3,5 Millionen Franken vermutet. Sollte es Interesse von anderen Vereinen geben, könnte sich Servette gewinnbringend in die Rolle des "Zwischenhändler" bringen. Bis es so weit ist, muss die Almere-Leihgabe aber weiterhin Leistung bringen. Vielleicht skort der Flügelspieler ja bereits morgen gegen die Young Boys?


Foto: R.B.