Varela-Transfer offenbar geplatzt!
Rückzieher von Jagiellonia?
Am Wochenende erreichte uns die Nachricht, dass Keyan Varela unmittelbar vor einem Wechsel zu Jagiellonia Bialystok stehe (wir berichteten). Nun scheint der Transfer in die polnische Ekstraklasa zu scheitern.
Das Update kommt von Fabrizio Romano, der den Deal am Samstag quasi in trockenen Tüchern sah. Als Grund für Jagiellonias Rückzieher sollen behördliche Probleme vorliegen. Der Spieler darf offenbar nicht in Polen einreisen.
Dieser Absagegrund dürfte die Bestätigung für ein Gerücht sein, dass schon seit Wochen durch das Stade de Genève geistert. Denn bei Varela soll es sich um den Servettien handeln, der in den Erpressungsfall vom September letzten Jahres involviert gewesen war (wir berichteten). Aus demselben Grund dürfte der SFC wohl auch versucht haben, den Flügelspieler jetzt gewinnbringend zu verkaufen. Kommt es zu einer Anklage, oder gar zu einer Verurteilung, dürfte sich dies negativ auf den Marktwert des portugiesischen U20-Nationalspielers auswirken. Interessant ist auch zu hören, dass sich Raków Czestochowa, ein anderer polnischer Klub, nach anfänglichem Interesse aus dem Poker verabschiedet habe. Das polnische Sportportal "Meczyki" will wissen, dass ein "Background-Check" der Auslöser dafür gewesen sei. Diesen haben die Raków-Verantwortlichen angeordnet, bevor es ernst wurde. Für Varela gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Gemäss Fabrizio Romano wird Varela vorerst bei Servette bleiben. Wie es mit ihm weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen. Der Spieler sowie der SFC haben noch keine Stellungnahme veröffentlicht.
Foto: R.B.