Punktabzug wegen Lizenzverstoss
Swiss Football League zieht Servette einen Punkt ab
Busse und Punktabzug gegen Servette (sfl.ch / 24.02.2014)
Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) büsst den Servette FC für einen Verstoss gegen die Lizenzauflagen mit 10‘000 Franken und zieht dem Klub in der laufenden Saison einen Punkt ab. Die Genfer haben durch eine Erhöhung der Personalkosten die Auflagen verletzt.
Servette erhielt im letzten Mai die Spielberechtigung für die Brack.ch Challenge League unter strengen Auflagen im finanziellen Bereich zugesprochen. Der Entscheid der Lizenzbehörde sah ausdrücklich vor, dass eine Erhöhung des Budgets im Personalbereich nur dann zulässig sei, wenn diese keinen negativen Einfluss auf das Jahresergebnis habe.
Der Klub reichte im Verlauf der Saison zur Erfüllung seiner Auflagen regelmässig wie gefordert die aktuellen Finanzinformationen bei der SFL ein. Aus diesen Unterlagen geht hervor, dass der Klub seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt. Zudem reicht er die von der SFL geforderten monatlichen Bestätigungen für die Bezahlung der Löhne und Sozialversicherungsbeiträge immer zeitgerecht und vollständig ein.
Anzeige bei der Disziplinarkommission
Dennoch stellte die Lizenzadministration bei der Kontrolle der fristgerecht eingereichten Unterlagen fest, dass Servette die Personalkosten in einer Art und Weise erhöht hat, die das Jahresergebnis negativ beeinflusst. Damit verletzte der Klub die Lizenzauflage und es erfolgte eine Anzeige bei der Disziplinarkommission (DK) der SFL.
In ihrem Entscheid kommt die Kommission zum Schluss, dass Servette gegen die Lizenzauflage verstossen hat und büsst den Klub mit 10‘000 Franken. Weil die DK den Verstoss als Verzerrung des Spielbetriebs taxiert, wird den Genfern in der laufenden Meisterschaft zusätzlich ein Punkt abgezogen. Gegen den Entscheid kann der Klub beim Rekursgericht der SFL innert fünf Tagen Rekurs einlegen. “