Trifft Nsiala gegen seinen Jugendklub?
Am Freitag reist der Servette FC für die zweite Cup-Runde zum FC Rotkreuz. Das Team von Jocelyn Gourvennec ist haushoher Favorit. Der Underdog vertraut allerdings auf eine bestens ausgebildete "Geheimwaffe".
Denn mit Jordi Nsiala haben die Zuger einen Angreifer im Kader, der den Gegner bestens kennt. Der heute 32-jährige ist in Genf aufgewachsen und trug bis zur U18 das Trikot des Servette FC. 2010 machte er sich auf, die Deutschschweiz zu erobern. Nsiala unterschrieb beim FC Zürich, bei welchem er aber nur für die Nachwuchsteams auflaufen durfte. Der Schweizer mit Wurzeln in der D.R. Kongo entwickelte sich zum Wandervogel. Mit dem FC Le Mont Lausanne und em FC Winterthur schaffte er es zu Einsätzen in der Challenge League. Der grosse Durchbruch blieb ihm jedoch verwehrt. In den letzten Jahren entpuppte er sich als zuverlässiger Torschütze in der 1. Liga Classic, wo er für den FC Naters Oberwallis und den FC Coffrane auf Torjagd ging. Seit diesem Sommer schnürt Nsiala seine Schuhe für den FC Rotkreuz in der 2. Liga Interregional. Nach sechs Meisterschaftsspielen steht seine Torausbeute bei vier Treffern. Im Team von Trainer Roland Schwegler (ex GC & FC Luzern), ist der Offensivspieler nicht mehr wegzudenken. Der einstige Juniorennationalspieler hat Blut geleckt und will auch am Freitag jubeln.
Übrigens, bis zur Sommerpause lief ein zweiter Ex-Servettien für Rotkreuz auf. Innenverteidiger Baba Souaré, der beim SFC zu 15 Pflichtspieleinsätzen in der 1. Mannschaft kam, verliess die Zuger vor Saisonstart.
Schon in der ersten Cup-Runde trafen die Grenats auf einen "verlorenen Sohn". Miguel Rodrigues lief mit dem FC Bavois gegen Servette auf (wir berichteten).
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