Servettiens international: Zweiter Platz am Ježek Cup
U18-Nati erringt zweiten Platz an Nachwuchsturnier
Ivan Izquierdo reiste, nur wenige Tage nach seinem Super-League-Debüt, zum U18-Nationalteam der Schweiz. Mit diesem ging es nach Tschechien.
Am Ježek Cup 2026 trafen die U18-Nationalmannschaften der Schweiz, Griechenland, der Slowakei und Tschechien aufeinander. Zum Turnierauftakt trafen die jungen Eidgenossen auf den Gastgeber. Ivan Izquierdo führte die Schweiz als Kapitän auf den Platz. Somit war er auch hautnah dabei, als Rechtsverteidiger Mathis Dind (Neuchâtel Xamax FCS) die Nati nach 19 Minuten in Führung schoss. Im zweiten Durchgang lief weiterhin alles zu Gunsten von "Rotweiss". Lewis Azaka (AC Sparta Prag /CZE) flog nach einer Stunde vom Platz. In Unterzahl bäumten sich die Tschechen auf - und wie! In der 67. Minute glich Simon Neugebauer (Borussia Mönchengladbach /GER) die Partie aus. Bei dem Resultat blieb es. Izquierdo fing sich kurz vor Schluss noch eine gelbe Karte ein. Nebst dem Mittelfeldspieler standen mit Goalie Philippin, Innenverteidiger Mihajlovski und Stürmer Wood zwei weitere Grenats auf dem Platz.
Das zweite Spiel des Turniers startete wild. Luc Gigon (Grasshopper Club Zürich) schoss die Schweiz gegen Griechenland nach zwei Minuten in Front. Danach folgte der grosse Auftritt von Konstantinos Souvlatzis (PAOK Saloniki /GRE). Innerhalb von zwölf Minuten legte der Stürmer einen lumpenreinen Hattrick hin und drehte das Skore auf 1:3. Giannis Psyroukis (PAOK Saloniki /GRE) stellte kurz darauf auf 1:4. Altin Azemis (Neuchâtel Xamax FCS) Tor in der 60. Minute blieb nicht mehr als ein Ehrentreffer. Auf Seiten der Schweiz verzichtete Trainer Rizzo in dieser Partie auf Izquierdo. Vom Quartett aus Genf erhielt nur Wood etwas "Auslauf".
Für den Abschluss des Turniers kehrten Spielführer Izquierdo und Mihajlovski zurück in die Startaufstellung. Gegen die Slowakei fuhr die U18-Nati einen knappen 1:0-Sieg ein. Als Torschütze durfte sich wieder Xamaxien Azemi auszeichnen lassen. Das sollte zum Schluss reichen.
Für die jungen Schweizer waren es lehrreiche Tage in Tschechien. Wir hoffen, dass sie die Eindrücke für die persönliche Entwicklung nutzen können. Izquierdo will den "Boost" für weitere Einsätze in der 1. Mannschaft mitnehmen.