Einigung zwischen der SBB und der Stadt Genf
Als Eigentümerin des Stadions verwaltet die "Fondation du Stade de Genève" die Geschicke um Servettes Heimat.
Seit der Einweihung des Stadion im Jahr 2003 stellte sich ein Problem mit dem Land, auf dem das Rund erbaut wurde. Denn im Gegensatz zum Stadion gehörte dies der SBB und der Stadt Genf. Vor allem das Transportunternehmen verlangte von der Fondation einen jährlichen Baurechtszins von CHF 384'000. Dieser wurde als Solidarität von der Stadt Genf übernommen. Diese selbst verzichtete wiederum auf ihren Anteil in derselben Höhe.
Handhabung soll sich ändern
Seit 2020 störte man sich an der Art und Weise, wie die Abrechnung des Zinses funktioniert. Zu einem Kauf kam es allerdings nie. Als die SBB nun eine Mieterhöhung auf 1,3 Millionen Franken anpeilte, war die Zeit gekommen. Es musste eine Reaktion her, denn mit dem bis 2080 laufenden Vertrag hätte die Stadt rund 55 Millionen Franken mehr investieren müssen, als geplant.
Gemäss dem "Blick" macht die Stadt Genf nun Nägel mit Köpfen. Sie kauft, nach einem einstimmigen Entscheid des lokalen Finanzrats, das Land von der SBB ab. Die Bundesbahnen winken das Angebot durch und treten das Land, für 15,84 Millionen Franken, ab. Als "begrüssenswerten Entscheid" kommentierte Jacques Blondin das Geschäft. Mit dem Verkauf profitiert auch die Stadt. Diese kann nun zielstrebiger die Weiterentwicklung des südlichen genfer Stadtviertels anpeilen. Der Servette FC bzw. seine Verträge sind vom Verkauf nicht direkt betroffen.
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