John Williams stellt sich (noch) quer
Die Personalie von Junior Kadile wird momentan extrem heiss gehandelt. Der FC Red Bull Salzburg scheint kurz vor einer Einigung (wir berichteten). Durch ist der Wechsel damit aber noch nicht.
Wie die Tribune de Genève schreibt, fehlt noch die Zustimmung von Sportchef Williams. Dieser soll weiterpokern und die Ablösesumme nach oben drücken wollen. Schliesslich habe man in Genf kein dringendes Bedürftnis, den Topskorer der letzten Rückrunde ziehen zu lassen. Aus Salzburg soll ein Angebot eingetroffen sein, das u.a. eine Ablösesumme von rund 8 Millionen Franken und eine Weiterverkaufsbeteiligung enthält. Offenbar reiche dieses noch nicht aus, um den Zuschlag zu erhalten. Grund könnte eine zweite Offerte aus Grechenland sei. Glaubt man onefootball.com soll Olympiakos Piräus ein ähnlich hohes Angebot platziert haben. Der griechische Rekordmeister wird ebenfalls seit ein paar Tagen mit Kadile in Verbindung gebracht (wir berichteten). Es ist aber auch gut möglich, dass ein weiterer Verein in den Poker eingestiegen ist.
Bei all dem Theater geht völlig unter, dass auch der Spieler ein Mitbestimmungsrecht an seiner Zukunft hat. Kadile selbst soll intern kommuniziert haben, dass er eine neue Herausforderung annehmen möchte. Laut der Tribune de Genève soll der Franzose nicht mehr am Trainingsbetrieb der 1. Mannschaft teilnehmen. Ein Indiz, dass in den nächsten Stunden eine Einigung erzielt werden kann?
Social Media