Servettiennes greifen nach den Sternen
Ein Schritt näher an der UEFA Women's Champions League
Als Doublegewinnerinnen liegt es an den Servettiennes, die Schweiz auf internationaler Ebene zu repräsentieren.
In der Qualifikation zur UEFA Women's Champions League traten die Genferinnen diese Woche zu einem Mini-Turnier an. Die Siegerinnen des Turniers rücken in die dritte Quali-Runde vor. Für die Teilnahme am Mini-Turnier reiste der SFCCF um die halbe Welt. Obschon man sich für einen UEFA-Wettbewerb qualifizieren wollte, liess der europäische Fussballverband das Turnier in Kasachstan austragen.
Im Koblandy Batyr Stadium von Aktobe duellierte man sich am Dienstag mit den Damen des FK Dinamo Minsk. Gegen das Team aus Weissrussland hatten die Schweizerinnen lange Zeit Mühe, das Spiel auf die eigene Seite zu kippen. Dann war es Eigengewächs Garance Nein, die in der 53. Minute das Skore für Servette eröffnete. Dank zwei weiteren Treffern von Laura Strik und Paola Hernández führten die Genferinnen zur Stundenmarke mit 3:0. Diese Butter liessen sie sich nicht mehr vom Brot nehmen.
So gingen die Servettiens guten Mutes ins gestrige Finalspiel. Mit dem FK Aktobe stand den Schweizermeisterinnen der Gastgeber gegenüber. Zeit für eine falsche Scheu gab es nicht. Schon nach 20 Minuten brachte Magdalena Sobal den Servette FCCF in Front. Nach der Pause sorgte Hernández für die Vorentscheidung. Wie auf Schienen marschierten die Grenats durch das Finale. Asun Martínez und Garance Nein schraubten das Resultat in der Schlussphase auf 4:0 hoch und sorgten für beste Stimmung beim Servette-Staff.
Am kommenden Dienstag lost die UEFA die nächsten Qualifikationspartien aus. Diese werden lassisch in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die Partien werden am 26.08. und am 02.09.2026 ausgetragen.
Servette on fire ????????#FromGenevaToEurope pic.twitter.com/ferTGQe36f
— Servette FCCF (@ServetteFCCF) August 7, 2026