Simo will mehr als nur Testspieleinsätze
Der Mittelfeldspieler will mehr Spielpraxis und verhandelt im Ausland
Timothé Cognat, David Douline, Lamine Fomba und Pedro Naressi - das zentrale Mittelfeld des Servette FC ist mit zahlreichen Namen besetzt. Schwierige Zeiten für Leihrückkehrer Jarell Simo.
Obschon der 22-jährige in der Vorbereitungsphase regelmässig zum Einsatz kam, sieht die Realität im Ligaalltag etwas trister aus. Simo verpasste die ersten beiden Spieltage aufgrund einer Nichtnomination durch Jovelyn Gourvennec. Es scheint, als hätte man in Genf maximal in der U21 einen Platz für den defensiven Mittelfeldmann frei. Zu wenig für den Schweiz-Kameruner, der in der abgelaufenen Saison zu den Leistungsträgern beim FC Stade Nyonnais gehörte. Simo will mehr. Als Sohn des einstigen kamerunischen Nationalspielers Augustine Simo will der U21-Internationale in die Fussstapfen seines Vaters treten.
Die Situation bringt nun Klubs aus dem Ausland auf den Plan, den Defensivspezialisten unter Vertrag zu nehmen. "Sky Sport" berichtet vom Interesse des KV Kortrijk. Der Klub aus Flandern stieg kürzlich in die höchste belgische Spielklasse auf und will sich nun dort behaupten. Die Kortrijk-Verantwortlichen stellen sich eine Leihe mit anschliessender Kaufoption vor. Entsprechend sollen sie den Spieler und den SFC kontaktiert haben. Nebst der Anfrage aus Belgien, soll Simo auch ein Offerte aus der Türkei vorliegen. Dortt soll der Igdir FK aus der zweiten türkischen Liga eine Übernahme des Servette-Eigengewächses anstreben. Laut Sky soll Kortrijk im Moment die Nase vorne haben.
Foto: R.B..