Regillos lohnender Schritt zurück
Das Ziel nie aus den Augen verloren
Fast sechs Jahre ist es her, seit Matteo Regillo sein Profidebüt im Trikot des Servette FC gab. Am 03.08.2020 wurde der Angreifer im Rhône-Derby gegen den FC Sion eingewechselt. Es war der erste und gleichzeitig letzte Einsatz für die 1. Mannschaft der Grenats.
Was damals wie der Beginn einer Karriere im Dress des 17-fachen Schweizermeisters aussah, endete jäh wieder. Unter Alain Geiger fand der Schweiz-Italiener keinen Platz im Kader des Fanionteams. Nach einer Leihe zum Etoile Carouge FC, damals noch in der Promotion League, kehrte Regillo dem SFC 2023 den Rücken zu. Beim FC Breitenrain und dem Meyrin FC tingelte er im Amateurfussball rum. Über den FC Lausanne-Sport, wo er es nicht über die zweite Mannschaft hinaus scahffte, landete Regillo im Frühjahr 2025 beim FC Grand-Saconnex. Wahrscheinlich hätten nur die wenigsten darauf gewettet, dass man den mittlerweile 24-jährigen noch einmal im Profigeschäft sehen wird. Doch die einstige Servette-Nachwuchshoffnnug überraschte seine Kritiker. In der Promotion League lief er zu Höchstform auf. Obschon es dem FCGS lange Zeit überhaupt nicht lief, "netzte" der Offensivakteur 25-Mal in 33 Einsätzen ein.
Diese Torquote fiel auch beim FC Stade Nyonnais auf. Der Challenge-League-Vertreter wartete diesen Sommer, nach dem Abgang von Topskorer Manquant, nicht lange, um bei Regillo vorstellig zu werden. Letzte Woche war es dann soweit. Die "Stadistes" übernehmen den Spieler vom FC Grand-Saconnex und geben ihm die Möglichkeit, sich nochmals auf höherem Niveau präsentieren zu können. Damit ist Regillo der lebende Beweis, dass der berühmte Schritt zurück in manchen Fällen tatsächlich hilft, um zwei Schritte vorwärts zu kommen.