Einige Änderungen im Stade de Genève
Die "Fan-Experience" soll im Fokus stehen
In einem Video meldet sich Servette-Präsident Hervé Broch auf den sozialen Kanälen des Klubs zu Wort. Er kündet Änderungen an, die den Matchbesuch verbessern- und das Publikum ins Stadion zurückholen sollen.
Ende Mai sickerte bereits die Info durch, dass der SFC das "dynamic Pricing" auf die neue Saison hin abschaffen wolle (wir berichteten). Diese Info bestätigte Broch nun von offizieller Seite her. Die Ticketpreise werden nun wieder fixiert. Man kehre einzig zu den Topspielzuschlägen für die Partien gegen den FC Basel 1893, den BSC Young Boys, den FC Lausanne-Sport und den FC Sion zurück. Online werden die Tickets, CHF 5.- günstiger sein, als an der Tageskasse. Saisonabos sollen ebenfalls günstiger werden, als in der Vorsaison.
Eine ebenso spürbare Massnahme wird im Bereich der Stadionkapazität getroffen. Der Verein wird gewisse Bereiche auf der Haupttribüne und der Gegengerade (Tribune Est) mit Planen abdecken, sodass das Stadion nicht mehr als 15'000 Zuschauern Platz bietet. Für Länderspiele können diese Planen schnell entfernt werden, sodass es zu keinen Diskussionen mit dem SFV kommen wird. Durch die Verdichtung des Publikums soll eine bessere Stimmung aufkommen und das Stadion soll optisch voller aussehen. Auf "X" machte ein User bereits einen Vorschlag, wie die Planen für das Heimspiel gegen den FC Vaduz platziert werden könnten.
Der Servette FC erhofft sich, das Stadionerlebnis für die Fans zu verbessern, und die durchschnittliche Zuschauerzahl in der neuen Spielzeit wieder ansteigen zu lassen.
Foto: x.com/ge_aure