Mbabu mit indirekter Absage
Schweiz-Rückkehr hat noch keine Priorität
Kevin Mbabu wird den FC Midtjylland in diesem Sommer verlassen. Diese Meldung machte hellhörig. Insbesondere als Gerüchte die Runde machten, dass sich Servette sich mit einer Rückholaktion seines früheren Junioren auseinandersetzen würde (wir berichteten).
Im Austausch mit dem französischsprachigen Blick gibt der Ex-Servettien seinem Ausbildungsverein einen indirekten Korb. Die grösste Tageszeitung der Schweiz wollte vom 31-jährigen wissen, welche Pläne er für die kommende Saison habe. Mbabu, der seinen Abschied aus Dänemark mit einem Triumph im Pokal ausschmücken konnte, will entgegen ersten Gerüchten nochmals angreifen. "Ich glaube, dass ich das Zeug habe, um mich nochmals in einer Top-5-Liga beweisen zu können. Das habe ich in der Europa League gezeigt", gibt sich der Rechtsverteidiger selbstbewusst. Zusammen mit seiner Entourage prüfe er die eingehenden Angebote. Eine Rückkehr in die Heimat schliesse er nicht komplett aus, Priorität habe aber ganz klar das Ausland. "Sollte eine Offerte aus einer Top-5-Liga kommen, bei der das Projekt stimmt und bei welcher ich ein gutes Gefühl habe, würde ich diese bevorzugen", hält Mbabu fest. Grund sei auch das Nationalteam. "Ich bin nicht von der Nationalmannschaft zurückgetreten", lässt sich der Flügelflitzer im Blick zitieren. Mit guten Leistungen will er sich nochmals bei Murat Yakin aufdrängen. Am besten ginge dies mit guten Leistungen in einer starken Liga.
Fürs Erste geht es für Mbabu nun aber in den Urlaub. Diesen hat er sich mit 43 Einsätzen für Midtjylland verdient. Danach soll es Klarheit geben, wie es in der neuen Spielzeit weitergeht. Ob in Genf oder anderswo, wir werden es erfahren.