Broch kündet Ticketreform an
Künftig wieder Fixpreise im Stade de Genève
In der abgelaufenen Spielzeit testete der Servette FC ein Ticketsystem mit dynamischen Preisen. Dies sorgte für Diskussionen unter den Fans.
Zentraler Punkt war das Problem, dass man als Fan ohne Saisonabonnement oftmals tief in die Tasche greifen musste, wenn man sich kurzfristig für einen Besuch im Stade de Genève entschieden hat. Vor allem die Partien in den europäischen Wettbewerben sorgen hier für Zündstoff. Bei einigen Spielen wurden die Ticketpreise auf der Tribune Nord gar so hochgetrieben, dass es günstiger war, sich auf der Gegentribüne zu platzieren. Das Resultat - Lücken auf der Tribune Nord, die es in den vergangenen Jahren nur selten gab. Fairerweise muss man sagen, dass die vergangen Spielzeiten sportlich deutlich besser gelaufen sind.
Das Konzept mit den dynamischen Preisen dürfte nun über den Haufen geworfen werden. Dies gab Präsident Hervé Broch im Gespräch mit Radio Lac bekannt. Das ursprüngliche Ziel war es, das Stadion schneller zu füllen, indem die Fans ihre Tickets früher kaufen würden. Man habe aber feststellen müssen, dass dieses Ziel nicht erreicht wurde. Ab der kommenden Saison wolle man wieder allen Matchbesuchern ermöglichen, die Spiele der Grenats zu besuchen. Das Projekt mit den dynamischen Ticketpreisen scheint endgültig gescheitert zu sein.