Guillemenot und Ondoua stehen vor wichtigen Wochen
Am Wochenende startet Servette in der Relegation Group in den finalen Abschnitt der Saison 2025/2026. Die letzten fünf Runden könnten für zwei Genfer von grosser Bedeutung sein.
Während die Sportkommission die meisten Personalthemen bereits im Vorfeld klären konnte, ist die Zukunft von Jérémy Guillemenot und Gaël Ondoua ungewiss. Die Arbeitspapiere der beiden Spieler laufen Ende Juni aus. Noch ist nicht durchgesickert, wie es mit den beiden weitergehen wird.
Im Fall von Ondoua soll schon seit Längerem feststehen, dass es im Sommer zu einer Trennung kommen wird. Der kamerunische Ex-Internationale gehört nicht mehr in die Pläne der Servette-Verantwortlichen. Während im letzten Herbst Vereine aus Dänemark und Russland das Dossier von Ondoua geprüft haben sollen (wir berichteten), schien in der Winterpause auch ein Wechsel innerhalb der Schweiz ein Thema beim defensiven Mittelfeldspieler gewesen zu sein. Challenge-League-Vertreter Etoile Carouge wurde als möglicher Abnehmer für den 30-jährigen gehandelt (wir berichteten). Die nächsten Wochen sollen eine definitive Entscheidung bringen.
Nicht (mehr) zwingend auf Abschied stehen die Zeichen bei Jérémy Guillemenot. Der Stürmer stand, seit seinem Wechsel von St. Gallen in die Calvin-Stadt, immer wieder in der Kritik. Unter Jocelyn Gourvennec scheint sich das SFC-Eigengewächs etwas rehabilitiert zu haben. Besonders um den Jahreswechsel herum, konnte der 28-jährige mit Skorerpunkten überzeugen. Im Kader der kommenden Saison dürfte es einen Platz für Guillemenot frei haben - allerdings nicht zum momentanen Preis. Der Mann mit der Rückennummer 21 soll momentan zu den Topverdienern im Klub gehören. Sollte er in Genf bleiben, wird Guillemenot Lohnabstriche hinnehmen müssen. Gut möglich, dass er sich dazu bereiterklärt.Es ist aber ebenso gut möglich, dass sein Berater Angebote von anderen Vereinen prüft. Wann schafft Servette Klarheit in diesem Thema?
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