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Als Bayern-Legende Rummenigge in Genf anheuerte

18.04.2026 00:05:20 | Peter

Ein Spieler von Weltformat auf der Charmilles

 

Der FC Bayern München schwebt auf Wolke sieben. Am Mittwochabend kickte man das grosse Real Madrid aus der Allianz Arena und aus der UEFA Champions League. Der nächste Titel in der Bundesliga ist ebenfalls nur eine Frage der Zeit. Einer der sich besonders darüber freuen dürfte, ist Karl-Heinz Rummenigge. 

Mit 70 Jahren ist Rummenigge noch immer mit den Bayern verbunden. Zwar hat sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende seine operativen Tätigkeiten 2021 ab. Seit 2023 ist er jedoch als Mitglied des Aufsichtsrats zurück im Dunstkreis des deutschen Rekordmeisters. Dieser könnte übrigens schon morgen seinen 35. Meistertitel eintüten - wohlgemerkt mit Torrekord! Dies passiert, wenn Verfolger Borussia Dortmund gegen die TSG 1899 Hoffenheim weniger Punkte einfährt, als der FCB gegen den VfB Stuttgart.

Auch als Spieler war Rummenigge für die Bayern im Einsatz. Mit 217 Toren in 422 Pflichtspielen hat er sich den Status einer Vereinsikone erarbeitet. Hätte "Kalle" nicht das Ferneweh gepackt, wären es vielleicht noch mehr geworden. Nach einem Abstecher zu Inter Mailand wechselte der Europameister von 1980 zum Ende seiner Karriere in die Schweiz. Der Servette FC präsentierte den Weltstar 1987 den aufgeregten Journalisten. Kritikern stopfte der Angreifer das Maul. 35 Treffer sollte er für die Grenats erzielen. In der Saison 1988/1989 durfte er sich als Torschützenkönig der Nationalliga A auszeichnen lassen. Ein seichtes "Ausklingenlassen" der Karriere sah anders aus. Aus der Spielzeit davor stammt eine Reportage, die auf YouTube zu finden ist. Darin plaudert Rummenigge über seine Anfänge in der Calvin-Stadt. Auch andere Servettiens wie Marco Schällibaum wurden zum prominenten Teamkameraden befragt. Ein kleiner Blick zurück in die Achtzigerjahre.