Wie der Vater, so die Tochter
Eine waschechte Familiengeschichte
Vor einigen Tagen verkündete der Servette FCCF, dass man Nachwuchsspielerin Abby Blanco mit einem Profivertrag ausgestattet habe. Eigentlich kommt diese Nachricht nicht komplett unerwartet. Dennoch ist sie erwähnenswert.
Wer sich in den letzten Jahren mit dem Servette FC, also der Männerabteilung, auseinander gesetzt hat, dem dürfte der Name "Blanco" bekannt vorkommen. Dies hat die einfache Erklärung, dass Daniel Blanco, Goalietrainer der 1. Mannschaft, der Vater der jungen Abby ist. Die Nachwuchskickerin tritt somit in grosse Fusstapfen. In der Einsatzzeit dürfte sich dies vorerst noch nicht zeigen. Denn mit 15 Jahren ist die Torhüterin noch blutjung. Ihre Erfahrungen wird sie vorwiegend im Nachwuchsbereich des SFCCF, oder der U15-Nationalmannschaft der Schweiz sammeln.
Vater Daniel Blanco dürfte nichtsdestotrotz sehr stolz auf seine Tochter sein. Dies vor allem, weil er weiss, wie steinig der Weg zum Profifussballer sein kann. Aufgrund von Verletzungen verpasste Blanco die grosse Karriere. Über den FC Grand-Lancy rutschte der heute 49-jährige in Servettes Nachwuchsbereich. Dank dem damaligen Trainer Kevin Cooper und Sportdirektor Pascal Zuberbühler schaffte er, wenig später, auch den Sprung zum Fanionteam, Dort steht er seither tagtäglich im Einsatz.
Bei Tochter Abby hoffen wir darauf, dass sie viel im Garten mit dem Papa geübt hat. Nur so geht es weiter aufwärts, in die Frauennati oder die Women's Super League.
Foto: servettefc.ch