Das Eigengewächs sagt auf Wiedersehen
"Der Servette FC bleibt für immer mein Herzensklub", mit diesen wehmütigen Worten verabschiedet sich Théo Magnin von den Fans des 17-fachen Schweizermeisters.
Vor einigen Tagen schloss sich der Aussenverteidiger dem Red Star FC in der französischen Ligue 2 an. Ins Aufgebot schaffte es der 22-jährige am letzten Wochenende noch nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass er am kommenden Freitag gegen die AS Nancy seine Chance erhalten wird. So überraschend der Abgang für die Anhängerschaft gekommen ist, so transparent lief die Geschichte hinter den Kulissen ab.
Gegenüber der Tribune de Genève erklärte Magnin, dass er sich mit Jocelyn Gourvennec über seine Rolle unterhalten habe. Der Trainer habe ihm dabei eröffnet, dass er nicht mit ihm plane. Dies war der Auslöser für den Wechselwunsch beim SFC-Eigengewächs. Als es dann zu Kontakten mit dem Red Star FC kam, zeigten sich die Servette-Verantwortlichen kooperativ. "Man hat mir keine Steine in den Weg gelegt", kommentierte Magnin die Verhandlungen. Trotz eines laufenden Vertrags bis 2028 soll der SFC keine Ablösesumme von den Parisern verlangt haben. Das vereinfachte die Verhandlungen generell. Ganz leer dürften die Grenats dennoch nicht ausgehen. Laut Informationen der TdG hat sich der Klub eine Weiterverkaufsbeteiligung von 35-40% einer zukünftigen Ablösesumme gesichert. Sollte Magnin in Frankreich einen Leistungssprung machen, könnte diese höher ausfallen, als eine Transfersumme zum jetzigen Zeitpunkt.
Magnin freut sich auf die neue Herausforderung in Frankreich. Trotzdem schmerze der Abgang. "Es war schwierig, aber so ist der Fussball", fasst er zusammen.
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