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Keyan Varelas Zukunft ist geklärt

02.02.2026 20:22:37 | Peter

Vom Land des Franken ins Frankenland

 

Am Montagabend erreicht uns die Nachricht, mit welcher schon seit Wochen gerechnet wurde - Keyan Varela verlässt den Servette FC.

Der portugiesische Junioreninternationale unterschreibt bei der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga. Die Deutschen schliessen ein Leihgeschäft mit Kaufoption ab und präsentieren ihren Neuzugang auf ihren offiziellen Kanälen. In der Medienmitteilung erklärt Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner, dass man sich gegen mehrere andere Vereine durchgesetzt habe. Man freue sich darüber, dass Varela die nächsten Schritte in seiner Karriere bei den "Kleeblättern" machen möchte. Der 19-jährige sei noch leicht angeschlagen und wird langsam in das Team integriert. So soll er erst in der nächsten Woche auf dem Matchblatt von Coach Heiko Vogel stehen. Nebst dem früheren Basel-Trainer wird das SFC-Eigengewächs in Mittelfranken auf weitere Gesichter treffen, die man aus dem hiesigen Fussballgeschäft kennt. Jan Elvedi, der Zwillingsbruder von Nati-Verteidiger Nico Elvedi und Sayfallah Ltaief (früher FC Basel 1893 & FC Winterthur) unterschrieben ebenfalls in dieser Winterpause. Mit Aaron Keller steht zudem ein Spieler der schweizer U21-Nationalmannschaft im Kader.

Keyan Varela lief bis zu U12 für den Etoile Carouge FC auf. Erst danach wechselte er in die Nachwuchsakademie der Grenats. Dort feierte er im November 2024 sein Profidebüt unter Thomas Häberli. Seither bestritt er 29 Ernstkämpfe, in welchen er drei Tore markieren konnte. Zuletzt zogen dunkle Wolken über Varela zusammen. Das Tischtuch mit den Servette-Verantwortlichen schien seit dem Herbst zerschnitten. Dies lässt auch die Presseinfo des SFC vermuten, in welcher man von "unterschiedlichen Werten" spricht. Auslöser dürften Geschehnisse abseits des Platzes gewesen sein. Ein Transfer zu Jagiellonia Bialystok scheiterte im letzten Moment (wir berichteten). Nun ist eine Lösung da, die alle Parteien zufrieden zu stellen scheint. Schade trotzdem, wie sich das ganze entwickelt hat.


Foto: sgf1903.de