Pokert man um tunesischen Offensivspieler?
Youssef Becha will nach Europa - landet er in der Schweiz?
In Tunesien gehört Youssef Becha zu den grössten Nachwuchshoffnungen. Kann der 20-jährige sein Talent bald in der Super League unter Beweis stellen?
Bereits im letzten Herbst schien der Offensivakteur seine Weichen nach Europa zu stellen. Becha trennte sich von seinem Berater und unterschrieb bei der deutschen Agentur "ROGON". Nun soll ein Wechsel übers Mittelmeer forciert werden. Sacha Tavolieri, vermutlich Belgiens bekanntester Transferexperte, rechnet mit einem Transfer in den nächsten Wochen. Als Ziel macht er Vereine aus der Super League und der französischen Ligue 1 aus. Diese soll bereit mit dem CS Sfaxien, bei welchem Becha noch bis Ende Saison unter Vertrag steht, Kontakt aufgenommen haben. Tavolieri nennt keine Namen, dennoch wird man als Servette-Fan hellhörig. Denn dort strebt man die Verpflichtung eines Spielers für die linke Aussenbahn an. Und genau auf dieser Position ist der U20-Nationalspieler zu Hause.
Der Tunesier hat zweifelsohne Potential. Trotzdem gibt es einen Punkt, der gegen einen Transfer sprechen würde. In der aktuellen Tabellensituation hat der SFC keinen grossen Raum für Experimente. Junge Spieler könnte man auch aus dem eigenen Nachwuchs hochziehen. Becha würde zudem einen Ausländerplatz auf der Kontingentsliste der SFL blockieren. Diese werden meistens nicht an Perspektivspieler vergeben. Einen Bericht dazu publizierten wir letzten Juli (zum Bericht). Seien wir gespannt, was die Zukunft bei dieser Personalie bringt.