Ein starker Herbst der zweiten Garde
Das Fanionteam der Grenats steht heute Nachmittag in Lugano im Einsatz. Die zweite Garde verabschiedet sich indes in die Winterpause.
Seit vorletztem Sommer trainiert Jeff Saibene die U21 des Servette FC in der 1. Liga Classic. Im ersten Jahr brauchte es ein bisschen, bis die Zahnräder ineinandergriffen. Nach einer starken Rückrunde, aber einem verpassten Aufstieg, war die Mission für 2025/2026 klar. Umso erfreulicher war es, dass den jungen Servettiens der Start in die aktuelle Spielzeit komplett geglückt ist. Nach einer kurzen Schwächephase im Oktober hat man sich mittlerweile gefangen. So konnten in den letzten vier Meisterschaftsspielen stets drei Punkte mitgenommen werden.
Nach der ersten Hälfte der Saison liegt die Saibene-Truppe auf dem ersten Tabellenplatz - und somit voll im Aufstiegsrennen. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Monthey. Gar sechs Punkte trennen die Grenats vom FC Prishtina Bern auf Rang drei. Für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Promotion League muss der SFC die Meisterschaft auf einem der obersten beiden Plätze abschliessen. Etwas, das komplett im Bereich des Machbaren liegt. Dabei ist es auch egal, wenn Jocelyn Gourvennec immer wieder Akteure für die 1. Mannschaft abbeordert. Das Fanionteam dürfte übrigens auch ein Grund sein, weshalb die Winterpause der U21 etwas kürzer ausfällt. Denn in der 1. Liga Classic ruht der Ball seit Ende November. Zuletzt hielten Servettes Nachwuchshoffnunen den Spielrhythmus mit Testpartien gegen die U21 des BSC Young Boys oder des FC Sion hoch. Man wollte nicht riskieren, dass man Spieler für den Super-League-Kader aufbietet, die schon fast einen Monat lang nicht mehr auf dem Platz gestanden haben. Insbesondere, wenn der neue Cheftrainer der 1. Mannschaft die Tür für motivierte Nachwuchskräfte etwas weiter aufgestossen hat. So standen mit Téo Allix, Malek Ishuayed, Thomas Lopes oder Miguel Mardochée immer wieder Youngster im Aufgebot. Auch an den letzten beiden Spieltagen dürfte Gourvennec seinen Kader mit Perspektivspielern aufstocken. Für den ein oder anderen Hoffnungsträger könnten somit nochmals Einsatzminuten in der Super League winken.
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