Servettiens international: Frust bei der U19-Nati
Atangana & co. verpassen die Endrunde
Die letzten Tage verbrachte die U19-Nati in Kroatien. Es stand die letzte Runde der Qualifikation zur UEFA U19-Europameisterschaft an.
Während im "Pre-Trainingscamp" im Wallis mit Jamie Atangana und Mardochée Miguel zwei Servettiens mittun durften, schaffte es nur der Erstgenannte ins definitve Aufgebot. Entsprechend stand der Genfer auch im ersten Spiel gegen Gastgeber Kroatien auf dem Platz. Der Auftakt misslang den Eidgenossen deutlich. Gleich mit 4:1 "duschten" die jungen Kroaten die Schweiz. Als Atangana in der 74. Minute eingewechselt wurde, stand es 2:1 für die Südeuropäer. Dank Toren von Ivan Baric (NK Osijek /HRV) und Pavle Smiljanic (NK Lokomotiva Zagreb /HRV) fiel das Resultat deutlicher aus, als zuerst gedacht.
In der zweiten Partie durfte die Schweiz gegen Nachbar Frankreich ran. Mit Atangana in der Startelf geriet man aber wieder in Rückstand. Enzo Molebe (Olympique Lyonnais /FRA) traf nach 35 Minuten zur 1:0-Pausenführung aus Sicht von "les Bleus". Auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Franzosen aufgeweckter. Wieder war es Molebe, der in der 64. Spielminute das Runde im Eckigen versenkte. Für die Schweiz reichte es nur noch zum späten Ehrentreffer. Für diesen war Andrej Vasovic (FC Luzern) besorgt.
Zum Abschluss der Qualifikationsphase traf die Schweiz auf Norwegen. Ohne Druck ging es für die beiden Mannschaften nur noch um den dritten Gruppenrang. Diesen konnte die U19-Nati an sich reissen. Das frühe Tor von Offensivspieler Ivan Parra (UD Almería /ESP) ebnete der Borenovic-Truppe den Weg. Die Skandinavier glichen durch Sean Nilsen-Modebe (IL Hødd /NOR) zwar zwischenzeitlich zum 1:1 aus, zum Punktgewinn reichte dies den Norwegern allerdings nicht. Lou White (Girona FC /ESP) kürte sich in der 83. Minute zum Matchwinner. Atangana war aber der 54. Minute im Einsatz.
Vor der Rückreise in die Schweiz mussten die U19-Nationalspieler ihren gleichaltrigen Kontrahenten aus Kroatien zur EM-Qualifikation gratulieren. Vor heimischem Publikum reichte ein 1:1 gegen Favorit Frankreich.