Mehr Anreize für Ausbildung von Nachwuchstalenten - keine Aufstockung der Challenge League
Im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung trafen sich diese Woche die Vertreter der SFL-Klubs in Muttenz. In einer öffentlichen Mitteilung wurde über die Traktanden informiert.
Die Beschlüsse aus der GV betrafen vor allem die Vereine aus der Challenge League. Diese sollen ein wichtiger Pfeiler in der Ausbildung junger, nationaler Talente bleiben. Um vermehrt auf junge Akteure zu setzen, wird die Kontingentliste ab der Spielzeit 2027/2028 verkleinert. Neuerdings dürfen in der zweithöchsten Spielklasse nur noch 20 statt 21 Spieler eingesetzt werden. (Weitere Infos zur Kontingentsliste in unserem Bericht vom Juli 2025.)
Angepasst wird auch die Rolle des Cheftrainers. Dieser muss sein Amt, ab übernächster Saison, vollamtlich ausführen. Damit treibt man die Professionalisierung der Challenge League an.
Die restlichen Neuerung sind finanzieller Natur. Künftig wird auf ein Bonus-/Malus-System gesetzt, das zur Prämienausschüttung für den Einsatz von lokal ausgebldeten Spielern unter 21 Jahren verwendet wird. Die Klubs beschlossen ebenfalls, dass die Ausbildungsbeiträge für im Ausland ausgebildete Akteure angepasst werden. Im Zweifelsfall soll ein Verein eher für einen Spieler aus der Schweiz entscheiden, als ein ausländisches Talent einzukaufen.
Keine Änderungen gibt es in der grösse der Challenge League. Der Antrag auf eine Aufstockung der Meisterschaftsteilnehmen (von 10 auf 12) wurde klar abgelehnt.
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