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13.05.2010 Die Fotos vom Wil-Sieg & Wiler Matchbericht zurück/back/retour
Die Fotos vom letzten Samstag
 
   
Prost! Steini und Dani (l.) Peter und Michi (r.)
 
Das obligate Gruppenfoto
 
Die Section Grenat demonstrierte gegen den FC Evian-Thonon-Gaillard, der nun wahrscheinlich doch im Stade
de Genève spielen wird.
 
 
Auch der FC Sion und Neuchâtel Xamax bekamen ihr Fett weg.
 
David Gonzalez sollte heute ungeschlagen bleiben. (l.) Die mitgereisten Wiler. (r.)
 
 
Cüpli-Girls (l.) Solothurner Fraktion (r.)
 
 
Der Jubel nach dem 1:0 auf dem Platz…
 
Und auf der Tribüne.
 
Mit vollem Einsatz rettete man das 1:0 über die Runden.
 
Jetzt steht es fest. Servette gewinnt jedes Heimspiel der Rückrunde.
 
Peter beim abmontieren der Fahne. (l.) Robin zeigt wer in Genf das Sagen hat. (r.)
 
 
 
Fotos: Alex, Bömmel, Stephi
 
 
 
Das meint der FC Wil zum Spiel
 
Diese Niederlage hätte nicht sein müssen. Der Bergholz-Klub hält auswärts beim heimstarken Servette gut mit, muss sich durch einen unglücklichen Gegentreffer Eudis’ aber doch mit 0:1 geschlagen geben. In der Schlussphase vergeben Kuk-Jin Kim und David Blumer gute Chancen auf den Ausgleich. Es ist die erste Niederlage des FC Wil seit Ende Februar.
 
Servette ist in diesem Jahr eine Heim-Macht. Alle sieben Heimspiele hat es heuer im Stade de Genève gewonnen und dabei nur drei Gegentore zugelassen. In ihrer letzten Partie der Saison vor eigenem Anhang besiegten die Genfer nun den FC Wil mit 1:0. Es war anzufügen, dass die Niederlage der Wiler durchaus vermeidbar gewesen wäre. Denn die Äbtestädter zeigten eine der bessern Leistungen in diesem Frühling und boten Servette gut Paroli.
 
Die Genfer bewiesen, dass sie korrekterweise die Saison auf dem vierten Platz beenden werden. Von der spielerischen Qualität her gehören die Calvin-Städter, zumal in der aktuell starken Form, zu den besten vier Teams der Liga. Die Grenats verfügen über zahlreiche gute Techniker, die den Ball schnell durch die eigenen Reihen zirkulieren lassen können.
 
Gegen die Wiler tat sich Servette aber schwer. Zwar hatte das Heimteam mehr Spielanteile als die Ostschweizer, bekundete aber Mühe, in den gegnerischen Strafraum einzudringen. Dies gelang Eudis zwar schon nach 50 Sekunden, dann aber lange niemandem mehr.
 
Stürmender Taini
 
So mochte es nicht zu erstaunen, dass der einzige Treffer des Spiels ein Zufallsprodukt war. Via verschiedene Beine gelangte der Ball zu Eudis, der die Genfer mit seinem 14. Saisontreffer in Führung brachte.
 
Nun waren die Äbestädter gezwungen, die Spielanlage zu ändern. Hatten sie sich zuvor vorab auf die defensive Organisation konzentriert, so mussten sie sich nun offensiver ausrichten. Und prompt ergaben sich Chancen, die zum Ausgleich hätten führen können. Kurz nach seiner Einwechslung kam Kuk-Jin Kim in halblinker Position zum Abschluss, donnerte das Spielgerät aber am Tor vorbei. Noch vorzüglicher war die Möglichkeit von David Blumer, der recht frei vor Servette-Torhüter David Gonzalez an den Ball kam, aber am Schlussmann scheiterte. In der fünften Nachspielminute wurde den Wilern ein letzter Freistoss zugesprochen. Auch der stürmende Torhüter Daivde Taini konnte die Flanke von Markus Gsell aber nicht verwerten.
 
„Das ist ärgerlich“
 
„Es hat nicht viel gefehlt, aber doch etwas“, sagte Wils Trainer Ryszard Komornicki nach dem Spiel, um dann zu präzisieren: „Es war zu wenig an Entschlossenheit und Glaube.“ Dieses 0:1 ist für FC Wil die erste Auswärtsniederlage des Jahres, und eine ärgerliche dazu. Denn selbst gegen starke Genfer, die in diesem Jahr zuvor Lugano, Thun und Winterthur besiegt hatten, wäre ein Punktgewinn möglich gewesen. Er wurde nicht Tatsache, weil der letzte Pass nur selten ankam, die Kaltschnäuzigkeit im Offensivbereich fehlte und sich die Wiler teilweise selber im Weg standen.
 
Nach elf Spielen ohne Niederlage – seit dem 28. Februar und dem 1:2 im Heimsiel gegen Yverdon hatte für den Bergholz-Klub nie mehr eine Pleite resultiert – mussten die Wiler wieder als Verlierer vom Platz. „Das ist ärgerlich. Wenn wir 0:4 verloren hätten, wäre es eine andere Sache gewesen“, sagte Komornicki. Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im vergangenen Dezember musste er das Gefühl einer Auswärtsniederlage kennenlernen. / http://www.fcwil.ch
 
 
 
 
/peter