Doumbia und Southampton

30.09.2014 00:00:00 | maroons

 

Adduktoren lassen Doumbia lange ausfallen

Unser Ivorer Ousmane Doumbia muss die restlichen Spiele bis zur Winterpause von der Tribüne aus ansehen. Dem defensiven Mittelfeldspieler wird eine hartnäckige Adduktorenverletzung zum Verhängnis.

Dies vermeldet die Tribune de Genève in ihrer heutigen Ausgabe. 

 

Partnerschaft mit Southampton? 

Ralph Krueger wirft ein Auge auf den Servette FC: (lematin.ch / 29.09.2014 11:44 Uhr / Emmanuel Favre)

Der neue starke Mann beim Southampton FC und Ex-Eishockeynaticoach überlegt sich eine Zusammenarbeit mit dem Servette FC.

Werden der Servette FC und der Southampton FC (momentan Zweiter der Premier League) in naher Zukunft eine Zusammenarbeit starten? Wird der SFC gar zu einer schweizerischen Ausbildungsplatform für englische Talente?

In seinem Büro als Vorstand der „Saints“ sieht Ralph Krueger die Idee als realisierbar an. „Ich spreche jede Woche mit Hugh Quennec, dem Präsidenten von Servette. Ich hoffe, dass ich ihn schon bald in Genf besuchen kann.“

Der ehemalige Trainer der schweizer Eishockey-Nationalmannschaft findet die Situation trotz allem verrückt: „Überlegen Sie mal. Wir sind beides Kanadier und passionierte Hockeyaner. Aber wir unterhalten uns regelmässig über Fussball, über Transfers und über Projekte in einem Umfeld, das uns beiden vor zwei, drei Jahren noch völlig fremd war. Das ist doch verrückt!“

Ralph Krueger, dem in Southampton 230 Personen unterstellt sind ist aufgefallen, dass in Genf ein britischer Führungsstil eingeschlagen worden ist. „Das ist wirklich etwas Gutes. Wir haben mehr oder weniger die gleiche Vorstellung davon, wie das Spiel ablaufen sollte und wie wir unsere Jungen fördern wollen.“

Ein Glücksfall für Servette

Falls sich diese Idee konkretisieren sollte, könnte sich dies für den Servette FC aus folgenden drei Gründen als Glücksfall erweisen:

Allem voran geniessen die „Saints“ den Status als hervorragender Ausbildungsverein. Die Genfer können also fast nur vom britischen SFC profitieren.

Des Weiteren ist der Klub von der St. Mary, mittlerweile seit drei Spielzeiten wieder in der Premier League vertreten, drauf und dran sich eine Zukunft aufzubauen. Für 18 Millionen Franken wird wenige Kilometer neben dem Stadion eine neue Jugendakademie geschaffen. Zusätzlich verfügt man über weitere Förderungszentren in Bath und London. Die Junioren dürfen keines Falls vernachlässigt werden.

Deswegen könnte das ein oder andere Talent, das es noch nicht in die Premier League schafft, in die Schweiz ausgeliehen werden. Somit hätte man zwar nicht das gleiche Spielniveau, aber die Spieler gewöhnen sich an das Leben als Profifussballer.

Langzeitig gesehen wollen beide Vereine vor 30‘000 Zuschauern (ein regelmässiges Zuschaueraufkommen in Southampton) in Europa mitspielen. Ein angestrebtes Ziel, das in Genf momentan auch Hugh Quennec nicht in den Mund nehmen will.

Übersetzung: Peter