Neuerungen zur Rückrunde

09.02.2015 00:00:00 | maroons

Diese beiden Neuerungen erwarten die Servettiens in der Rückrunde


Der Start in die zweite Hälfte Brack.ch-Challenge League Saison 2014/15 wurde verschoben. Trotzdem blicken wir auf die Neuerungen, welche unsere Servettiens in der Rückrunde erwarten.

Die Stichworte hierzu sind die Fairness und die Sicherheit. Wie in anderen grossen Ligen und auch bereits an der Fussball-Weltmeisterschaft, wird der Freistoss-Spray in der Swiss Football League eingeführt. Die Schiedsrichter wurden in ihrem Trainingscamp auf Gran Canaria intensiv auf das neue Hilfsmittel geschult. „Wir haben basierend auf einer Weisung der UEFA und anhand von Videosequenzen aus UEFA-Partien einen Theorieteil mit unseren Schiedsrichtern durchgeführt. Danach wurde intensiv die Praxis auf dem Spielfeld geübt“ erklärte Schiedsrichter-Chef Carlo Bertolini.

Der Schaum verschwindet nach einiger Zeit und soll so das Spiel selbst nicht beeinträchtigen. Nur ein Problem bleibt auf Schweizer Fussballplätzen. Denn der Spray ist nur in Weiss erhältlich. Ob der Spray also wie geplant bei allen stattfindenden Partien eingesetzt werden kann, ist also fraglich, denn bei Schneetreiben ist der Spray entsprechend wirkungslos und wird nicht eingesetzt. Der Spray trägt den einprägsamen Namen „9.15“, das ist die Distanz welche von der Mauer auf den Freistoss eingehalten werden muss. Die Liga erhofft sich durch den Einsatz des Sprays weniger Aufregung auf dem Platz und mehr Freistosstore.

Während der Freistossspray also hoffentlich auch in Genf für mehr Action auf dem Platz sorgen soll, ist die zweite Neuerung auf die Sicherheit auf dem Platz bedacht. Die Liga betonte hierbei, dass die Sicherheit der Spieler oberste Priorität hat und deshalb werden neu von den Vereinen ein Reanimations-Set sowie eine Bahre verlangt, welche bei Verletzungen an der Wirbelsäule eingesetzt werden muss. Die Vereine sind zudem verpflichtet die Träger der Bahre auszubilden und dass diese während dem Spielbetrieb anwesend sind.

Hoffen wir, dass bei unseren Servettiens solche Massnahmen nie erforderlich sein werden, aber Fälle in anderen europäischen Stadien zeigen die Wichtigkeit dieser präventiven Regelung.