Toller Sieg im Sechspunktespiel gegen Wohlen

14.04.2015 00:00:00 | maroons

Immens wichtiger Servette-Sieg

Servette gewinnt attraktiven Spitzenkampf: (sport.ch /13.04.2015 / 22:07 Uhr / si)

 

Servette erobert in einem attraktiven Spitzenkampf gegen Wohlen mit dem 3:1-Sieg wieder die Tabellenspitze in der Challenge League. Die Westschweizer dürfen damit neun Spiele vor Saisonende weiterhin vom Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse träumen.

 

Im turbulenten Spiel mit vier Toren, drei Treffern ans Aluminium, zwei nicht verwerteten Elfmetern und einem Platzverweis für den Aargauer Davide Giampa in der Nachspielzeit fand Servette nach drei Remis in Serie wieder zum Siegen zurück. Die Genfer gefielen durch beschwingten Angriffsfussball und brachten dem auswärts starken Wohlen nach sechs Away-Siegen in Serie die zweite Niederlage auf fremden Platz bei. Auch in der Hinrunde (1:0) vermochten die Genfer als einziges Team der Challenge League die Aargauer zu bezwingen.

 

Wohlen vergibt Penalty

 

Wohlen fiel keineswegs ab und stand in der 77. Minute knapp vor dem 2:2-Ausgleich. Doch Samir Ramizi setzte einen Penalty an den Pfosten und im Gegenzug markierte Johan Vonlanthen das 3:1 und sorgte damit für die Entscheidung, welche die Fans mit einer stehenden Ovation feierten.

Der Ex-Internationale Johan Vonlanthen stand auch am Ursprung der gefälligen Partie. In der 6. Minute wurde er im Strafraum gefoult, schlenzte aber den Elfmeter an die Latte. Besser machte es Bruno Martignoni in der 10. Minute. Die Leihgabe von Aarau zirkelte einen Weitschuss aus 20 Metern zum 1:0 ins Lattenkreuz. Doch Wohlen reagierte. Die Mannschaft von Ciriaco Sforza kam immer besser ins Spiel, obwohl Innenverteidiger Mario Bühler frühzeitig mit einer Kopfverletzung ausscheiden musste. Nach einem Lattenschuss von Simon Grether glich Mergim Brahimi zum 1:1 aus. Die Partie schien zu kippen, ehe Servette nach der Pause nochmals die Gangart erhöhte, unbeschwert und zielstrebig nach vorne marschierte, die Entscheidung suchte und letztlich auch fand.