In Vaduz fehlen unsere Lichtensteiner

21.07.2006 00:00:00 | maroons

Das haben wir per mail erhalten:

Hallo

Leider leider müssen wir euch mitteilen das die Liechtensteiner nicht dabei
sein können. Rolf und ich sind leider an der inline EM... Schaut das unsere Servettiens gewinnnen.

Grüsse Silvana


Das haben wir im Internet dazu gefunden:

Silvana, Rolf, André - wir drücken Euch die Daumen und schauen dass Servette gewinnt, bringt Ihr uns Edelmetall nach Hause :-) Viel Glück!

Liechtenstein
Sport
21. Juli, 13:05

Saisonhöhepunkt EM



SCHAAN - Cassano dAdda in Italien ist nächste Woche Schauplatz der Inline-Speedskating-Europameisterschaft der Elite. Neben den grossen Inline-Nationen Italien, Frankreich und Deutschland werden auch drei Athlethen aus Liechtenstein starten. Silvana Gämperli, Rolf Hobi und André Wille werden unter der Leitung von Kadertrainer André Unterdörfel die FL-Farben vertreten.

In den letzten Tagen hat Speed-Nationaltrainer Andrè Unterdörfel die Trainingseinheiten in Liechtenstein genutzt, um an der Technik zu arbeiten. Daneben wurde auch die Teambildung nicht vernachlässigt, so fühlten sich die mittrainierenden Sportler aus Deutschland, wie Europameisterin Jana Gegner gut aufgehoben im Ländle. Durch die Zusammenarbeit mit deutschen Spitzenathleten konnte viel Werbung für Liechtenstein gemacht werden und in den letzten Tagen konnte den Gästen auch die Vielfalt der FL-Region gezeigt werden. Die Infrastrukturen der Region konnten gut genutzt werden, Einheiten auf dem Rheindamm, bei OLOs Gym, aber auch in der Bergwelt von Malbun gehörten dazu. Durch Vermittlung von Unterdörfel konnten einige Materialtests gemacht werden und somit sollten die Sportler gut ausgerüstet sein.

Motiviert bis in die Zehenspitzen werden am Montag die Wettkämpfe auf der Bahn in Angriff genommen. Mangels Trainingsmöglichkeiten wird die Ausbeute nicht allzu gross sein. Man will aber wie in den Vorjahren für die eine oder andere Überraschung sorgen. So konnte Hobi schon über 1000 m überzeugen, oder Gämperli erreichte ansehnliche Resultate auf der 500-m-Distanz. Auf den Langdistanzen wird sich André Wille messen.

Silvana Gämperli: «Ich habe über das ganze Jahr hinweg auf die EM trainiert und fühle mich gut vorbereitet. Mein Ziel ist es, beim 500-m-Wettkampf auf der Strasse ins Halbfinale zu kommen. Auch beim Marathon möchte ich gut mithalten, was in den letzten Jahren nicht so geklappt hat. Doch ich fühle mich gut vorbereitet und bin zuversichtlich.»

Rolf Hobi: «Ich fühle mich gut und trotz des teilweisen Trainingsausfalls im Winter, bin ich gut vorbereitet. Ich erhoffe mir, an der EM Erfahrungen sammeln zu können und viel für die Zukunft zu lernen. Meine starken Disziplinen sind die kurzen Distanzen über 500 m, oder 1000 m auf der Bahn und der Strasse. Es wäre schön hier den Sprung ins Halbfinale zu schaffen.»

André Wille: «Ich bin schon die ganze Saison gut in Form bin. Das Hauptaugenmerk liegt bei mir beim Marathon, wo ich einen aktiven Wettkampf absolvieren will. Bei den Bahn- und Strassenwettkämpfen möchte ich positiv auffallen. Ich hoffe, dass wir drei unserem Kadertrainer Andrè Unterdörfel und Bereichsleiter Karl-Otto Gämperli eine positive EM bescheren können.»

Kadertrainer Andrè Unterdörfel: «Im letzten Jahr haben wir ein gewisses Konzept mit Lehrgängen und regelmässiger Arbeit entwickelt, was sehr gut geklappt hat. In den letzten vier Wochen haben wir sehr gut gearbeitet und ich denke, dass wir mindestens so gut vorbereitet sind wie im letzen Jahr. Alle sind fit und fühlen sich gut. Es wird an der EM genug Chancen geben, jeder hat seine Strecke um optimale Leistungen zu bringen. Ein grosses Ziel ist es, beim Marathon in einer Ausreissergruppe dabei zu sein. Wenn dies gelingt, dann ist sehr viel möglich.»