Drei Punkte zum R├╝ckrundenstart

03.02.2019 19:34:14 | Peter

Servette gewinnt gegen doppelt dezimiertes Vaduz

 

Vor dürftigen 2‘076 Zuschauern startete der Servette FC gestern Abend in die Rückrunde. In der Eiseskälte von Genf vertraute Alain Geiger derselben Startelf, welcher er bereits im letzten Testspiel aufgestellt hatte. Entsprechend startete Mfuyi für den verletzten Routis in der Innenverteidigung.

Die Startphase verlief ruhig und ohne grosse Aufreger. So ging erst nach zwanzig Minuten ein erstes Raunen durch das Rund. Wüthrich schickt Koné in die Tiefe. Vaduz-Goalie Hirzel will das Zuspiel abgfangen, kommt jedoch zu spät. Koné lupft den Ball an, Hirzel touchiert diesen ausserhalb des Strafraums und räumt den Servette-Stürmer ab. Schiedsrichter Fähndrich kannte kein Pardon und schickte den Vaduzer unter die Dusche. Aus neutraler Sicht, hätte aber auch eine Verwarnung gereicht. Servette konnte es recht sein und Sauthier machte sich bereit, um den fälligen Freistoss zu treten. Frech zirkelte der Kapitän die Kugel über die Mauer hinweg ins Tor. Der eingewechselte Ospelt blieb chancenlos. Chancenlos blieb dann auch die restliche Hälfte der ersten Halbzeit. Servette glänzte mit wesentlich mehr Ballbesitz, konnte aber die tief stehenden Liechtensteiner selten überraschen.
Nach dem Pausentee gab Schalk auf Seiten des Heimteams ein erstes Lebenszeichen. Dem Abschlussversuch mangelte es aber an einer Portion Genauigkeit. Danach plätscherte das Spiel wieder vor sich hin. Vaduz versuchte Unsicherheiten der Grenats auszunutzen, doch diese behielten konstant die Nerven. So verbrachte die SFC-Abwehr einen geruhsamen Abend.
Eine Viertelstunde vor Schluss verstolperte FCV-Verteidiger Sülüngöz einen Ball. Koné lauerte und schnappte sofort zu. Am Gegenspieler vorbei ging es in Richtung Tor, bis sich der Servettien etwas gar leicht fallen liess. Fähndrich pfiff wieder und zeigte Sülüngöz die Ampelkarte. In der Folge konzentrierte sich Vaduz noch mehr auf die Defensivarbeit. Trotzdem sollten die Platzherren noch einmal jubeln dürfen. In Minute 85 setzte Koné Stevanovic in Szene. Der MVP der Liga legte die Kugel vor dem Tor hindurch, wo der eingewechselte Duah einschussbereit auf das Zuspiel wartete. Der Joker stach und schob zum verdienten 2:0 ein.

Wenig später war Schluss. Servette sichert sich drei wichtige Punkte, welche der Mannschaft vor dem schwierigen Auswärtskick in Chiasso, nochmals einen Motivationsschub geben sollten. Für das Spiel gegen die Tessiner muss Alain Geiger seine Startformation nochmals umstellen. Thimothé Cognat und Anthony Sauthier werden kommenden Sonntag je eine Gelb-Sperre absitzen müssen.

Servette FC – FC Vaduz 2:0 (1:0)

Stade de Genève : 2‘076 Zuschauer
Schiedsrichter : Lukas Fähndrich ; Markus Räber, Christopher Chaillet
Tore : 23‘ Sauthier (1:0), 85‘ Duah (2:0)

Servette FC : J. Frick ; Sauthier, Mfuyi, Rouiller, Severin ; Maccoppi (67‘ Imeri) ; Stevanovic, Cognat (84‘ Duah) ; Wüthrich (65‘ Iapichino) ; Koné, Schalk (78‘ Alphonse)

FC Vaduz : Hirzel ; Sülüngöz, Wieser, Göppel ; Gajic ; von Niederhäusern, Muntwiler (70‘ Babic), Prokopic, Antoniazzi (70‘ Dossou) ; Sutter (22‘ Ospelt), Coulibaly (77‘ Puljic)

Verwarnungen : 51‘ von Niederhäusern, 62‘ Sauthier, 77‘ Cognat
Rot : 20‘ Hirzel, 75‘ Sülüngöz

Bemerkungen : Servette ohne Busset, Lang, Routis, Souare (Verletzt), Antunes, Castanheira, Follonier, Sarr (Nicht im Aufgebot), SFC-Pflichtspieldebüt von Dennis Iapichino ; Vaduz ohne Büchel, Bühler, Drazan, N. Frick, Lüchinger (Verletzt), Mikus, Saglam, Vitija (Nicht im Aufgebot)