Bericht aus Gossau

03.06.2009 00:00:00 | maroons
Bericht von der Homepage des FC Gossau
 
http://www.fc-gossau.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=612&Itemid=105
 
Auch der Ligaerhalt am grünen Tisch vermochte die Gossauer Fussballer nicht zu einer grösseren Leistungssteigerung anzustacheln: Gegen Servette Genf setzte es für die Fürstenländer eine weitere deutliche Niederlage ab. Es war die sechste Schlappe in Folge für den FC Gossau. In einem nach den Entscheiden der Ligakommission vom Freitag bedeutungslos gewordenen Spiel waren die Genfer, in spielerischen Belangen eigentlich eines der besten Teams der Liga, den mit dem allerletzten Aufgebot angetretenen Gossauern klar überlegen. Wie stets in den letzten Spielen verhinderte Torwart Darko Damjanovic eine noch deutlichere Niederlage. „Es ist allerhöchste Zeit, dass die Saison jetzt zu Ende ist“, meinte Gossaus Präsident Roland Gnägi nach der Partie. „Allerdings sind die Planungen für die nun wieder überraschend ins Haus stehende Challenge-League-Saison bereits am Samstagvormittag mit einer ausserordentlichen Vorstandssitzung angelaufen“.
 
Nach den ersten beiden Toren durch Braizat war die Partie nach einer halben Stunde entschieden. Die Treffer der Genfer waren hübsch herausgespielt, wurden aber auch durch Stellungsfehler von Gossaus Defensivabteilung begünstigt. Gossau kam seinerseits während der gesamten ersten Halbzeit zu keiner einzigen reellen Torchance. Der Unterschied zwischen den beiden Teams zeigte sich auch auf der Ersatzbank: Während dort bei den Genfern super-league-erfahrene Spieler wie Ural oder Eudis Platz nehmen konnten, waren es bei Gossau die im Schweizer Fussball völlig unbekannten Junioren Adrian Tobler, Kevin Betz und Sherom Ullmann.
 
Noch vor Ablauf einer Stunde verwandelte Tréand einen Foulelfmeter und der beste Torschütze der Genfer, Vitkievicz, schloss eine lehrbuchmässige Kombination erfolgreich ab und beide waren sie so für das Schlussresultat besorgt. Gossau fand sich nach dem Eintritt von Vidic besser zurecht und besass in seiner besten Phase in der letzten Viertelstunde gar noch zwei hochkarätige Chancen zur Resultatverbesserung. Klingler sah seinen Foulelfmeter durch Torwart Novelle gehalten (Klingler selbst war vorher gefoult worden) und A-Junior Ullmann hätte beinahe mit einem überraschenden Schlenzer aus spitzem Winkel Erfolg gehabt.
(Karl Schmuki)