Wiler Matchbericht, Roth und Interview mit Müller

04.08.2009 00:00:00 | maroons
Ex-Nati-Goalie Roth zu Le Mont
 
Torhüter Sébastien Roth (31), der einst zum erweiterten Kreis der Schweizer Nationalmannschaft gehörte, wechselt laut der Homepage der Swiss Football League innerhalb der Challenge League vom FC Schaffhausen zum punktelosen Aufsteiger Le Mont.
 
In seinen besten Zeiten spielte Roth mit Servette Genf in der Axpo Super League und in der Ligue 2 für Lorient
 
Und so geht’s weiter:
 
SA 08. Aug.          19.30           FC Lugano – Servette FC
MI 12. Aug.           20.45           Schweiz - Italien (Testspiel in Basel)
SA 15. Aug.          19.30           Servette FC - Yverdon-Sport FC
SA 22. Aug.          19.30          Servette FC - FC Vaduz
SA 19. Sept.         ?                 Cup 1. Runde
SA 29. Aug.          18.00           FC Biel – Servette FC  
 
http://www.wilerzeitung.ch/sport/fussball
Nie richtig ins Spiel gefunden
Dem FC Wil ist die Heimpremiere in der Saison 2009/10 nur halbwegs geglückt. Obwohl die Wiler gegen Servette nach acht Minuten in Führung gehen und während 60 Minuten in Überzahl spielen können, reicht es ihnen nur zu einem 1:1.
Markus Scherrer
Fussball. Dieter Münstermann, der Trainer des FC Wil, pflegt jeweils während den Partien unter anderem jene Aktionen zu notieren, an denen er keinen Gefallen findet. Gestern, beim ersten Heimspiel der noch jungen Saison, musste er sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit so einiges zu Papier bringen. Es waren etwas gar viele Unzulänglichkeiten in der Abwehr und im Spielaufbau, die sich die Wiler leisteten.
Sie hatten zwar (vorerst) keine Folgen für das Heimteam, doch sie führten dazu, dass die Ostschweizer nie richtig in die Partie fanden, dass sie dem Gegner das Spieldiktat mehrheitlich überlassen mussten.
Immerhin mit dem Pausenresultat dürfte Münstermann noch zufrieden gewesen sein. Denn bereits in der achten Minute war der FC Wil in Führung gegangen. Allerdings durfte er dabei die Hilfe des Genfer Torhüters David Gonzalez in Anspruch nehmen. Der Goalie liess einen harmlosen Abschlussversuch von David Blumer passieren. Es blieb in den ersten 45 Minuten die einzige Aktion der Wiler. Ansonsten taten sie sich gegen die Westschweizer ziemlich schwer, gegen einen Gegner, der zudem ab der 30. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz stand. Marcos De Azevedo war innerhalb von vier Minuten zweimal verwarnt und deshalb des Feldes verwiesen worden.
 
Kusungas Kopftor
Aus dieser Überzahl konnten die Ostschweizer, bei denen kurz vor De Azevedos Platzverweis Dario Lezcano mit einer Schulterverletzung ausgeschieden war, keinen Nutzen ziehen. Es waren auch nach der Pause die Genfer, welche die Partie dominierten und selten den Eindruck erweckten, die dezimierte Mannschaft zu sein. Als die Wiler nach 67 Minuten endlich ein zweites Mal gefährlich vor das Tor des Gegners kamen, als Nicolas Huber knapp scheiterte, gelang den Gästen praktisch im Gegenzug der Ausgleich. Nach einem Corner köpfelte Innenverteidiger Genserix Kusunga zum 1:1 ein. Und dieser Treffer konnte im Bergholz keinen mehr richtig überraschen. Zu lange hatten die Wiler förmlich um dieses Gegentor gebettelt.
Erst nach dem Ausgleich begannen die Wiler, ihre Bemühungen in der Offensive etwas zu verstärken. Erst jetzt begannen sie plötzlich, die Initiative zu ergreifen. Nur drei Minuten nach dem 1:1 besassen die Wiler zwei erstklassige Chancen, um wieder in Führung zu gehen. Doch sowohl Naim Haziri als auch Blumer scheiterten am glänzend reagierenden Torhüter Gonzalez. Doch das Aufbäumen der Ostschweizer kam zu spät, um dieses spielstarke Servette noch mehr in Bedrängnis zu bringen.
Zu wenig gemacht
Zu ungestüm und unkoordiniert waren am Ende aber auch die Wiler Versuche, um der Partie nochmals eine Wende zu geben. Allerdings wäre ein Sieg des Heimteams auch des Guten zu viel gewesen. Denn für einen Triumph hatte der FC Wil während den gesamten 90 Minuten zu wenig gemacht. Aber immerhin konnte er sich im Vergleich zur vergangenen Saison steigern. Damals hatte er das Heimspiel gegen Servette noch mit 0:1 verloren.
 
«WM in Südafrika habe ich abgehakt»
 
Von Sebastian Rieder     Aktualisiert am 04.08.2009    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball
 
Nach dem Rauswurf bei der AS Monaco ist das Schweizer Nationalteam für den 81-fachen Internationalen Patrick Müller gestorben.
 
Patrick Müller, 2008 sind Sie bei Lyon aus dem Kader geflogen, jetzt in Monaco. Immer das gleiche Theater.
Ja, der Ausschluss ist sehr unglücklich für mich. Aber die Situation ist dieses Jahr anders. 2008 war ich ohne Verein, weil Lyon meinen Kontrakt nicht verlängern wollte. In Monaco läuft der Vertrag noch ein Jahr.
 Sie schieben also bis 2010 eine ruhige Kugel.
Nein, sicher nicht. Ich will spielen, ich will trainieren.
Vor einer Woche haben Sie gesagt, Servette Genf wäre die beste Lösung.
Meine Familie und ich leben in Monaco. Die beste Lösung wäre, wenn ich hier wieder eine Chance kriege.
Das ist unwahrscheinlich.
Leider bin ich hier sogar im Training unerwünscht und muss mich allein fit halten.
Stars wie Alex Frei, Hakan Yakin, Johan Vonlanthen sind zurück in der Schweiz. Patrick Müller fehlt noch.
Wenn Sie meinen‑.‑.‑. Die Frist für Transfers ist am 31. August zu Ende; ich lasse mir Zeit.
Ist GC auch eine Option? GC? Nein, in der Schweiz kommt nur Servette infrage. In Genf habe ich mein Debüt gegeben, dort möchte ich die Karriere beenden.
Dann spielen sie aber in der Challenge League.
Das macht nichts. Aber wer weiss, vielleicht ändert sich meine Meinung noch.
In der Challenge League wecken Sie das Interesse von Ottmar Hitzfeld für die WM 2010 sicher nicht.
Das Nationalteam ist für mich sowieso kein Thema. Die WM in Südafrika habe ich abgehakt.
 
/bö